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Verolisious

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Hier neues von Vero in der WZ!

Verwirrende Verkehrswege

Die Austausch-Gäste aus Tansania bekommen bei Radio LeineHertz in Hannover von Musikredakteur Jens Dreiser einen Einblick in die Programmtechnik.

Die Austausch-Gäste aus Tansania bekommen bei Radio LeineHertz in Hannover von Musikredakteur Jens Dreiser einen Einblick in die Programmtechnik.

Das hatte sich Johnson Majara aus Tansania sicher anders vorgestellt: Als er zum ersten Mal allein von Lehrte aus mit dem Zug zu Radio LeineHertz in Hannover fahren wollte, verpasste er den Hauptbahnhof in Hannover – und fand sich schließlich kurz vor Bad Oeynhausen wieder.  

Majara gehört zu einer sechsköpfigen Delegation von Radiojournalisten aus Tansania, die auf Einladung des Landes Niedersachsen zwei Monate lang in verschiedenen Bürgerfunk-Sendern in Niedersachsen arbeiten. Das Austausch-Projekt unter Federführung des Landesverbands Bürgermedien Niedersachsen begann schon im Februar mit der Reise von sechs Kollegen aus Niedersachsen, die für zwei Monate in Tansania Arbeit und Bedeutung der Bürgersender studierten und auch eigene Beiträge erstellten. Nun findet der Gegenbesuch statt.
Neben Johnson Majara sind auch Veronica Natalis, Joseph Sekiku, Peter Lusaya, Emmanuel Msigwa und die afrikanische Projektkoordinatorin Frida Mwenda zur Zeit in Niedersachsen zu Gast. Sie erhalten bei den Bürgerradio-Sendern in Osnabrück, Hildesheim, Oldenburg, Wilhelmshaven und Hannover Einblick in die Arbeitsweise ihrer deutschen Kollegen.
Die Heimatsender der tansanischen Gäste sind rund um den Viktoriasee verteilt. Vor allem in den ärmeren ländlichen Regionen ist die einzige Quelle für Nachrichten aus aller Welt oft nur ein kleines Batterieradio. Auch Themen wie Gesundheit, nachhaltiger Landbau, Umweltschutz, Hygiene, Aidsprävention und Familienplanung werden über das Radio vermittelt. Dabei spielen die regierungsunabhängigen Bürgerradios eine wichtige Rolle, denn sie verfügen über einen regen Austausch mit ihren Hörern und sind bestens über Vorgänge in ihrem Sendebereich informiert. Dazu gehört auch der kritische Umgang mit offiziellen Verlautbarungen. Dennoch kommt die Unterhaltung nicht zu kurz: Besonders beliebt ist die tansanische Popmusik, Bongo Flava genannt.
„Wir hoffen, dass wir für unsere Gäste genauso gute Gastgeber sein werden, wie sie es für uns in Tansania waren“, sagt Susanna Veenhuis. Die Radioreporterin des hannoverschen Bürgersenders LeineHertz 106einhalb hatte als Projektteilnehmerin selbst spannende Erfahrungen in Tansania gemacht.
Frida Mwenda und Johnson Majara lernten jedenfalls gleich zu Beginn ihres Aufenthalts in Deutschland einen uralten heidnischen Brauch kennen: das Immenser Osterfeuer hatte es ihnen so angetan, dass Majara einen Artikel für die Internetseite des Austausch-Projekts verfasste.
Er kennt sich inzwischen übrigens mit Zug- und U-Bahnverbindungen bestens aus und nimmt die Frotzeleien seiner Landsleute über seine unfreiwillige Sightseeing-Tour schmunzelnd hin.
Sein Bericht und auch die Texte, Fotos und Radiobeiträge aller anderen Projektteilnehmer sowie Informationen über das Austauschprojekt sind im Internet zu finden unter www.radio-tanzania.de.
Die Abreise der tansanischen Gäste ist für den 17. Juni geplant. Bis dahin werden sie hier noch viel erleben und über ihre Gastsender kommunizieren – und natürlich über diese Website. (Susanna Veenhuis)

 

 

Gäste aus Tansania gut in Niedersachsen angekommen

Tansanische Radiomacher bei LeineHertzBürgermedien- Partnerschaft zwischen Niedersachsen und Tansania

 

Am Freitag den 15.4.2011 sind 6 Community-Radio-Journalisten/innen aus Tansania in Hannover angekommen. Sie werden zwei Minate in niedersächsischen Bürgerradios mitarbeiten.

Das Land Niedersachsen unterstützt Projekte in dem afrikanischen Staat Tansania. Der LBM setzt die Zusammenarbeit mit dem Projekt „Bürgermedien- Partnerschaft zwischen Niedersachsen und Tansania“ in die Praxis um. Tansania hat eine sehr lebendige Bürgerradio-Szene. Die lokalen Radios sind dort ganz besonders wichtig, denn eine Tageszeitung oder ein Fernsehgerät können sich nur wenige leisten. So sind die erschwinglichen Batterieradios und die Radiosender oft zugleich einzige Nachrichtenquelle und zugleich wichtiges Schulungsmittel, da es auch viel zu wenig Bildungseinrichtungen gibt. Gesundheit, AIDS, Landwirtschaft, Umweltschutz sind nur einige der Themen, über die die Menschen in Tansania alles in ihrem Bürgerradio erfahren. Ein spannendes Feld für den niedersächsisch-tansanischen Bürgerradio-Austausch.

Im Februar/März haben 6 Radiojournalisten/innen aus Niedersächsischen Bürgerradios zwei Monate lang in tansanischen ‚Community-Radios‘ mitgearbeitet. Am Freitag, den 15.4.2011 sind nun 6 Radiomitarbeiter/innen aus Tansania in Hannover eingetroffen, um ihrerseits in niedersächsischen Bürgerradios mitzuarbeiten und Erfahrungen zu sammeln.

Gäste aus den folgenden 5 Community-Radios in Tansania sind seit dem 14.4.2011 in Niedersachsen:

Radio SAUT in Mwanza, 

Radio Faraja in Shinyanga,

Radio Karagwe in Karagwe,

Radio Fadeco ebenfalls in Karagwe und

Radio Kwizera in, Ngara.

Sie sind zu Gast bei den folgenden niedersächsischen Bürgerradios, die im März/April 2011 ihrerseits Mitarbeiter/innen nach Tanania geschickt hatten:

osradio in Osnabrück

oeins in Oldenburg

Ems-Vechte-Welle in Lingen

Radio Jade in Wilhelmshaven

Radio Tonkuhle in Hildesheim

Radio LeineHertz 106einhalb in Hannover

Wir freuen uns auf den zweiten Teil des interessanten Austauschprojekt und werden in der Zeit auch mit dem Land Niedersachsen über eine Fortführung des erfolgreichen Projektes sprechen.

(Kontakt zum LBM-Projektkoordinator Georg May: georg.may@lbm-niedersachsen.de)

Karibu Sana

Am Freitag den 15.04.2011 sind die 6 Journalisten aus Tanzania, zum Gegenbesuch in Niedersachsen, am Flughafen Hannover angekommen. Die Freude über das Wiedersehen nach den zwei Wochen, war riesig.

Gruss an alle
Thomas

Lucas Maziko - Student und Mitarbeiter bei Radio SAUT

Titel: Lucas Maziko – Student und Mitarbeiter bei Radio SAUT
Thema: Ankündigung
Bürgersender: Tanzania
Autor: Angelika Schuermann
Dauer: 3:04
Art des Beitrags: Gebauter Beitrag = BmE
Anmoderation: Niedersächsische  Bürgerrundfunkjournalisten waren gerade in Tanzania und haben dort in  verschiedenen Community Radios mehrere Wochen gearbeitet.
Die Radiostationen befinden sich rund um den Viktoriasee. Diese Region wird auch Lakezone genannt. In Mwanza, der zweitgrößten Stadt Tanzanias befindet sich Radio SAUT. Radio SAUT ist das Radio der  Sankt Augustine Universität in Mwanza. Es ist vor allem für die Studenten der Studiengangs mass communcation ein wichtiges Lern- und Campusradio. Angelika Schürmann war dort und hat Lucas Maziko kennen gelernt, der dort seit 2 Semestern mass-communcation und journalismus studiert.
Abmoderation: Ade, Tanzania. Für die deutschen Austauschjournalisten ist die Zeit nun zu Ende, aber bereits in zwei Wochen bekommen wir Besuch aus Tanzania. Sechs Kollegen aus den Community Radios werden dann für 2 Monate die Bürgerrundfunksender in Niedersachsen besuchen und dort arbeiten. Wir freuen uns schon auf sie und werden natürlich auch darüber regelmäßig berichten.

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Polizei zeichnet Bürgerradio aus

Titel: Polizei zeichnet Bürgerradio aus
Thema: Ankündigung
Bürgersender: Tanzania
Autor: Susanna Veenhuis
Dauer: 01:48
Art des Beitrags: Gebauter Beitrag = BmE
Anmoderation: Polizei ist nicht überall gleich Polizei. In dem afrikanischen Staat Tansania wollen die Menschen am liebsten gar nichts damit zu tun haben. Sie haben Angst und scheuen sich sogar, Verbrechen anzuzeigen. Warum Radio SAUT FM in Mwanza jetzt eine Urkunde von der Polizei erhalten hat, berichtet Susanna Veenhuis aus Tansania.
Abmoderation: Da ist also noch reichlich zu tun in Tansania, bis es einmal soweit ist.  Susanna Veenhuis berichtete aus Tansania über die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bürgerradio.

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Time to say Goodbye

So nun geht es bald wieder in die Heimat. Nach zwei Monaten die voll waren von Ideen, Beiträgen, Gesprächen, Spaß, Workshops und noch vielem mehr, macht sich das Radio Team aus Deutschland nun wieder auf den Weg zurück.
Heute Abend werden wir uns nochmal gebührend verabschieden beim “Good Bye – Lagerfeuer”, das Karsten für uns machen wird.
Wir sind alle ein bisschen traurig, denn wir haben hier viele Freunde gefunden und es sind schon die ein oder anderen Tränchen verdrückt worden. Aber nicht mehr lange und zumindest ein paar Teilnehmer aus Tanzania kommen nach Deutschland.
Morgen um 13.45 geht es dann nach Nairobi, wo wir eine Nacht ausharren müssen (das freut uns nicht so sehr und wir hoffen auf eine geöffnete Bar im Flughafen :-) . Um acht werden wir dann in den Flieger nach Amsterdam steigen und nach einem Zwischenstopp hoffentlich um 18 Uhr Hannover erreichen.
Bleibt uns nur zunächst einmal “Asante sana” zu sagen. Für eine tolle Zeit, die maßgeblich zu einem fantastischen Erlebnis geworden ist durch die unglaublich herzliche Gastfreundschaft der Kollegen aus Tanzania. Wir freuen uns schon darauf uns zu revanchieren!
Bis dahin
Rabea

Tattoos für ein paar Tage

Titel: Tattoos für ein paar Tage
Thema: Ankündigung
Bürgersender: Tanzania
Autor: Susanna Veenhuis
Dauer: 01:20
Art des Beitrags: Aufsager
Anmoderation: Nicht jeder möchte sich tätowieren lassen. Verzierungen auf der Haut braucht deshalb vor allem die Damenwelt nicht zu missen. Die Alternative sind Henna-Tattos. Susanna Veenhuis sprach auf Sansibar mit einer Geschäftsfrau, die diese kunstvolle Technik ausgezeichnet beherrscht.

Abmoderation: Es geht also auch ohne lebenslange Hautverzierungen. Das war unsere Afrika-Reporterin Susanna Veenhuis von der Insel Sansibar.

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Sister Lutega

Titel: Sister Lutega
Thema: Ankündigung
Bürgersender: Tanzania
Autor: Rabea Determann
Dauer: 2.40
Art des Beitrags: Gebauter Beitrag = BmE
Anmoderation:
In Deutschland gilt sie manchmal als öde und verstaubt. In Tanzania dagegen ist sie wichtiger Bestandteil des alltäglichen Lebens. Die Rede ist von der katholischen Kirche. Rabea Determann hat in Mwanza eine junge Frau getroffen, die schon sehr früh beschlossen hat ihr Leben dem Dienst der Kirche zu widmen
Abmoderation: Im September dieses Jahres wird Schwester Luthega übrigens für einige Zeit nach Deutschland gehen. Sie plant nämlich an der Universität Fechta ihre Promotionsarbeit über die Schwierigkeiten des Tanzanischen Bildungssystem mit dem Schwerpunkt Mathematikdidaktik zu schreiben.
Wir wünschen gutes Gelingen!

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Bye Bye Party Part 1

Gestern haben wir die ersten von zahlreichen Abschiedsfeiern zelibriert. Mit Cola, Chips und Bier haben wir (Rabea und Suse) uns vom Radio Team in SAUT verabschiedet. Neben dem Team war als Special Guest außerdem Jürgen, alias Father George mit von der Partie. Wir haben viel getanzt und gelacht. Besonders Suse avancierte zur begehrtesten Tanzpartnerin des Abends, denn niemand konnte beim Hüfttanz so tief in die Knie gehen, wie sie. Ich ziehe meinen Hut davor Frau Veenhuis! Um ein Uhr sind wir dann nach Hause getanzt und heute sagt der Kater “Miau”.
Wir sind froh, dass wir noch eine Woche mit unseren SAUTYs vor uns haben!
Rabea