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Endlich angekommen in Mwanza bei Radio SAUT

Sicher wartet ihr schon lange auf eine Meldung von mir bei Radio SAUT. Sorry, aber ich bin gestern Abend erst von meiner Rundreise zurückgekommen und habe heute meinen ersten Tag bei SAUT.
Wenn man an der Universität St. Augustin in Mwanza ist, ist man ein SAUTy. SAUT ist die Abkürzung für St. Augustin University of Tanzania. Es ist die katholische Universität in Tanzania. Radio SAUT gehört zur Universität und residiert in einem Gebäude auf dem Campus. Eine Residenz ist es nicht, aber das ist hier bei den Außentemperaturen auch nicht nötig. Immerhin wird das Gebäude, wie alles auf dem Campusgelände, Tag und Nacht von einem Sicherheitsdienst bewacht.

Ich arbeite in den nächsten 4 – 5 Wochen bei Radio SAUT und bin für diese Zeit nun auch ein SAUTy. Radio SAUT ist ein Communityradio, dass ähnlich, wie die Bürgerradios in Niedersachsen, lokal informiert und allen Studenten der Universität die Gelegenheit gibt den Radiojournalismus zu erlernen. Es ist ausschließlich nicht kommerziell und auf die Unterstützung der Universität und weiterer Sponsoren angewiesen. Für die Studenten des Studiengangs Journalismus und Kommunikation ist das Radio also eine gute Gelegenheit praktische Erfahrungen zu sammeln.

Frida und ich haben heute unser Büro bei Radio SAUT eingerichtet. Die Größe ist OK. Es besteht aus einem Tisch auf dem unsere Laptops stehen und zwei Gartenplastikstühlen. Steckdosen gibt es auch die – soweit es keinen Stromausfall gibt – auch funktionieren. Zum Glück verfügt die Uni über einen Generator der bei Totalausfall anspringt. Gerade haben wir einen Stromausfall. d.h. In den Büros werden wir vom Generator versorgt. Der Radiosender selbst kann z.Zt. nicht senden weil er von einem Sendemast außerhalb der Uni mit Strom versorgt wird. d.h. Unser Sender geht gerade nicht und Frida, die eigentlich die Sendung moderieren wollte hat Zeit ihre Büroarbeiten und Korrespondenzen zu erledigen. Frida ist Programmmanagerin und Direktorin und sie betreut das Partnerschaftsprojekt zwischen der Communityrradios in Niedersachsen und Tanzania.

Ich bin z.Zt. auch richtig happy, weil mein Modem funktioniert und ich bereits einige EMails
checken und senden konnte, denn ein Festnetz gibt es hier leider nicht.

Warum ich als Letzte in meinem Radiosender angekommen bin, dazu mehr in nächsten Bericht.

Karibu Tanzania
Salamu Angelika

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